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4. Mai 2014


Titzer CDU und Bürgermeister Jürgen Frantzen stellen klar:

Sophienhöhe wird als Kartbahn-Standort abgelehnt!

Schon seit einiger Zeit wird insbesondere in den Ortschaften Rödingen, Höllen und Bettenhoven über die Planung von RWE Power diskutiert, die bisher in Kerpen-Manheim angesiedelte Rennstrecke des dortigen Kartclubs an den Nordosthang der Sophienhöhe (Gebiet der Gemeinde Niederzier) umzusiedeln. Hierzu stellen der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Titz, Dieter Tambour, der Fraktionschef der Union im Gemeinderat, Robert Holzportz, gemeinsam mit mir fest:

1. "Ich habe nicht auf diese Kartbahn gewartet, ich brauche sie nicht. Und unsere Gemeinde braucht sie sicher auch nicht!"

Genau diese Worte habe ich bereits im Februar 2014 mehrfach und öffentlich erklärt, z.B. bei der Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Wirtschaftsförderung am 4. Februar 2014 und im Rahmen der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbands am 18. Februar 2014. Wir verbinden eine positive und nachhaltige Titzer Gemeindeentwicklung nicht mit der Ansiedlung der Kerpener Kartbahn auf Niederzierer Flächen am Nordosthang der Sophienhöhe und teilen die vielfach geäußerten Sorgen der Bürgerschaft, mit der Realisierung der Kartbahn würden Verkehrs- und weitere Belastungen für die betroffenen Einwohnerinnen und Einwohner insbesondere in den Ortsteilen Rödingen, Höllen und Bettenhoven entstehen. Auch Belange des Natur- und Landschaftsschutzes sowie der Naherholung würden über die Ansiedlung einer Kartbahn verletzt. Die Verantwortlichen der Titzer CDU lehnen ebenso wie ich selbst den derzeit diskutierten Standort an der Sophienhöhe deshalb ab!

2. Wir begrüßen, dass für die weitere Planung der Regionalrat der Bezirksregierung Köln zuständig ist!

Anders als noch vor Jahresfrist hat die Bezirksregierung die "Raumbedeutsamkeit" des Vorhabens bestätigt. Damit ist ein so genanntes "Regionalplanänderungsverfahren" notwendig, dessen Zuständigkeit bei der Bezirksregierung Köln liegt. Ansonsten könnte nämlich der Niederzierer Gemeinderat im Rahmen seiner Planungshoheit das Verfahren selbst steuern - mit nur geringen Einflussmöglichkeiten für die Gemeinde Titz und unsere Einwohnerinnen und Einwohner. Im Rahmen des nun notwendigen Regionalplanänderungsverfahrens besitzen wir deutlich größere Einflussmöglichkeiten!

3. Wir fordern, dass RWE Power und die Gemeinde Niederzier offen und transparent über den Planungsstand informieren!

Wir sehen RWE Power (als "Verursacherin" des Umsiedlungsvorhabens) und die Gemeinde Niederzier (als örtlich zuständige Gemeinde) in der Pflicht, das Vorhaben sowie die beabsichtigten weiteren Planungsschritte den interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern in einer Informationsveranstaltung vorzustellen. Eine entsprechende Forderung hat der Titzer Gemeinderat auf Vorschlag der CDU-Fraktion in seiner Sitzung am 13. Februar 2014 beschlossen. Ein Planungsvorhaben dieser Dimension setzt einen offenen und transparenten Dialog mit allen Betroffenen voraus!

Zu einer vollständigen und transparenten Information der Bürgerinnen und Bürger gehört aber auch die Wahrheit, dass es trotz der breiten Ablehnung der Kartbahn derzeit niemand endgültig ausschließen kann, dass auch im Rahmen des Regionalplanänderungsverfahrens der Standort an der Sophienhöhe weiter geprüft und später womöglich auch realisiert wird. Für diesen Fall werde ich selbst und auch die Titzer CDU mit Nachdruck dafür kämpfen, sämtliche von einer Kartbahn ausgehenden Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Titz zu reduzieren. Dies sagen wir zu!

Die Titzer CDU wird am Sonntag, 11. Mai 2014, ab 14.30 Uhr eine Besichtigung der derzeit diskutierten Fläche vornehmen und lädt alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner ein, diesen Ortstermin gemeinsmit mit mir, dem CDU-Gemeindeverbands- und CDU-Fraktionsvorstand sowie den Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl wahrzunehmen. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz "Höller Mühle" an der ehemaligen L 12.

 


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