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22. Februar 2013


Gemeinde Titz steht für Kooperationen zur Verfügung!

Nicht ausreichende Anmeldungen haben die Gesamtschule Aldenhoven/Linnich scheitern lassen. Nicht also die Klageverfahren der Stadt Jülich und der Gemeinde Titz gegen die Genehmigung dieser Schule sind hierfür verantwortlich, sondern der fehlende Elternwille in Aldenhoven und Linnich.

Ein Blick zurück:

Der seinerzeit gemeinsam (auch mit Aldenhoven und Linnich) erarbeitete Schulentwicklungsplan auf Kreisebene hat einen Weg aufgezeigt, wie trotz zurückgehender Schülerzahlen in allen Kommunen des Nordkeises - in Titz genauso wie in Aldenhoven, Jülich und Linnich! - eine flächendeckende und wohnortnahe schulische Versorgung sichergestellt werden kann. Umso bedauerlich ist es, dass die Empfehlungen der seriösen Planung nicht überall aufgegriffen wurden.

Schon frühzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die im Herbst in Aldenhoven und Linnich durchgeführte Elternbefragung nicht geeignet ist, den tatsächlichen Elternwillen in diesen beiden Kommunen zu ermitteln. Diese Befragung und das Aldenhovener/Linnicher Gutachten, das sogar ein sechszügiges System einer Gesamtschule für möglich hielt, war sicherlich mehr das Ergebnis eines Wunschdenkens als tatsächlich mögliche Realität. Es ist bedauerlich, dass damit eine Erwartungshaltung bei den Eltern geweckt wurde, die nicht zu erfüllen war. Dies wird nun durch die Anmeldezahlen zur gescheiterten Gesamtschule Aldenhoven/Linnich bestätigt.

Nun müssen sich die Nordkreiskommunen der Frage der zukünftigen Gestaltung der Schullandschaft erneut stellen. Es wurde, insbesondere von Seiten der Gemeinde Titz, immer betont, dass Aldenhoven und Linnich Schulstandorte bleiben müssen - ebenso aber auch die Gemeinde Titz! Aus den geführten Diskussionen und Erfahrungen der vergangenen Monate müssten alle Beteiligten nun erkannt haben, dass isolierte Alleingänge einzelner Kommunen nicht zum Ziel führen, ein wohnortnahes Schulangebot vorzuhalten.

Es ist davon auszugehen, dass die Gemeinde Titz die Klage gegen die Genehmigung der nun nicht zustande gekommenen Schule zeitnah zurückziehen wird. Gleichzeitig werden die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung deutlich machen, dass die Gemeinde Titz für zielführende Gespräche zur Sicherung eines weiterführenden Schulangebots in allen Nordkreiskommunen zur Verfügung steht.

Die Gemeinde Titz betont, dass die im Zusammenhang mit der Schulfrage öffentlich geführten Diskussionen aus ihrer Sicht lediglich eine Auseinandersetzung in einer einzelnen, wenn auch wichtigen, Sachfrage darstellten. Abseits dieser Frage bestanden und bestehen in zahlreichen Handlungsfeldern vielfältige interkommunale Kooperationen. Diese werden selbstverständlich fortgesetzt - und es wird angesichts der großen und gemeinsamen Probleme zu einem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen de Städten und Gemeinden der Region kommen - im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger unserer Region!

 


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