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8. November 2012


Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht!

An historischer Stätte, nämlich in der ehemaligen Landsynagoge in Rödingen, fand in diesem Jahr die Gedenkveranstaltung der Gemeinde Titz anlässlich der Reichspogromnacht 1938 statt. Hintergrund für die Wahl dieses besonderen Veranstaltungsorts war der 70. Todestag von Sibilla Ullmann, der letzten jüdischen Bewohnerin des Anwesens, die am 9. November 1942 in Theresienstadt ermordet wurde.

Im Rahmen der bewegenden Veranstaltung durfte ich die zahlreichen Gäste, unter anderem eine Besucherdelegation der jüdischen Gemeinde aus Aachen, begrüßen und dabei die Bedeutung der Gedenkveranstaltung zur Aufarbeitung auch der Titzer Geschichte während der NS-Gewaltherrschaft herausstellen. Anschließend beschrieb Monika Grübel, die Leiterin des LVR-Kulturhauses Landsynagoge Rödingen, am Beispiel der Familie Ullmann den alltäglichen Antisemitismus dieser Zeit. Wie bereits im Vorjahr, brachte sich auch das Jugendparlament der Gemeinde Titz in die Veranstaltung ein, in diesem Jahr mit der Vorstellung eines Graffiti-Projekts zur Pogromnacht. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein gemeinsames Totengebet, vorgetragen durch den Rabbiner der jüdischen Gemeinde aus Aachen, Mordechai Bohrer.

Meine Ansprache finden Sie hier:

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