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1. Oktober 2012


Breitbandinitiative auf der Zielgeraden:
Bürgerschaftliches Engagement schafft Lückenschluss nach Ralshoven!

Bekanntlich war es die Gemeinde Titz, die im gesamten Kreis Düren den höchsten Mitteleinsatz aus dem Konjunkturpaket II zur Verbesserung des Breitbandnetzes vorgenommen hat: Auf der Basis einer Umfrage wurden zunächst die Gebiete mit der schlechtesten Versorgung ermittelt; während in weiten Teilen der Hauptorte Titz und Rödingen sowie in Ameln, Jackerath, Kalrath, Opherten und Spiel die Datengeschwindigkeit weitestgehend akzeptabel ist, war die Versorgung im Westen und Nordwesten der Gemeinde besonders schlecht.

Konkret: Die Ortschaften Gevelsdorf, Hasselsweiler, Hompesch, Müntz und Ralshoven verfügten über kein annähernd akzeptables Netz - immerhin fast jeder dritte der rund 8.200 Titzer Einwohner wohnt in diesen Ortschaften. Folglich beschloss der Gemeinderat, ein Leerrohrnetz in diese Ortschaften zu verlegen, sofern sich ein Telekommunikationsanbieter findet, der diese Verbindung mit hochmoderner Glasfasertechnik ausrüstet. Dieser Anbieter konnte mit der Fa. soco-net, einem regionalen Anbieter mit Sitz in Düren, gefunden werden. Seit dem Frühsommer fließen die Bits und Bytes bereits mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16.000 KBit/sec. im Download nach Hasselsweiler. Und mit Beendigung der Bauarbeiten an der Kreisstraße 5 (Ortsdurchfahrt Hasselsweiler und überörtliche Strecke Hasselsweiler - Müntz) ist die Strecke nach Müntz und Hompesch sowie - in nördliche Richtung - nach Gevelsdorf nun ebenfalls für schnelles Internet vorbereitet. Nach Informationen des Anbieters werden in den kommenden Wochen die letzten Netzarbeiten abgeschlossen sein.

Einzig die Querverbindung zwischen Gevelsdorf und Ralshoven stellte noch ein Problem dar; denn nach dem immensen Mitteleinsatz der Gemeinde (siehe oben: Keine Gemeinde innerhalb des Kreises hat so viel in den schnellen Anschluss ihrer Ortschaften investiert wie die Landgemeinde Titz) reichte der Haushaltsansatz für die Erdarbeiten der "letzten Meile" zwischen Gevelsdorf und Ralshoven nicht mehr aus. Mit beispielslosem Einsatz und gemeindlicher Unterstützung fand sich allerdings eine Mannschaft um den Ralshovener Ortsvorsteher Hermann-Josef Göbbels und realisierte in bemerkenswerter Eigenleistung den Erdgraben und die Verlegung des Leerrohres, in dem nun in Kürze ebenfalls schnelle Glasfaserleitungen ihren Dienst verrichten werden. Mein Dank gilt Hermann-Josef Göbbels und seinem tatkräftigen Team!

 


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