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23. Juli 2012


Brauchtumsvereine vor überhöhten GEMA-Tarifen schützen!

In den vergangenen Wochen bin ich vielfach im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen der zahlreichen Vereine im Titzer Gemeindegebiet auf die geplante Tarifreform der GEMA angesprochen worden. Danach würden für die Vereine, die gemeinnützige Aufgaben verfolgen, die an die GEMA zu entrichtenden Gebühren um bis zu 400 Prozent steigen. Einzelne Vereine haben durchblicken lassen, dass sie Veranstaltungen nicht mehr durchführen könnten, wenn die Tarifreform diese erheblichen Preissteigerungen bei den GEMA-Gebühren zur Folge hätte.

Mittlerweile hat sich Thomas Rachel, CDU-Bundestagesabgeordneter für den Kreis Düren und parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dieses Problems angenommen: Auf seine Anregung hin wurden Vertreter der GEMA zu einer Arbeitsgruppensitzung für Kultur und Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eingeladen. In dem Gespräch wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die so geplante Tarifreform der GEMA absolut nicht akzeptabel ist! Gegenüber den Vertretern der GEMA hat Thomas Rachel zudem in einem Schreiben gefordert, dass in weiteren Verhandlungen u.a. auch mit den Bundesverbänden der Schützen- und Karnevalsvereine auf eine Differenzierung zwischen kommerziellen Veranstaltungen, die auf finanziellen Gewinn ausgerichtet sind und Veranstaltungen, die das Brauchtum wie Karneval und Schützenwesen ehrenamtlich pflegen, hingewirkt wird. Erforderlich sei ein Sondertarif oder ein entsprechender Rabatt, der die besondere Bedeutung von ehrenamtlicher Brauchtumspflege berücksichtigt.

 


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